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Unser Team

Die Chronik

Chronik der Schiedsrichtergruppe Nürtingen

Diese kurze Darstellung der Geschichte unserer Vereinigung soll nicht nur die sich zwangsläufig aus dem Lauf der Dinge ergebenen Tatsachen aufzählen, sondern sie soll auch einen Einblick geben in das Leben innerhalb der Gruppe.
Im Jahre 1932 wurde von den Nürtinger Schiedsrichtern Paul Gutbrod, Friedrich Birkmaier und Adolf Brodbeck die heutige Schiedsrichtergruppe Nürtingen gegründet. Sie erkannten die Notwendigkeit, die Schiedsrichter des Kreises in einer selbständigen Organisation zusammenzufassen. Initiator für die Gründung und erster Obmann war Kamerad Paul Gutbrod. Im Gründungsjahr 1932 umfasste die Gruppe 12 Kameraden. 1934 waren bereits 20 Kameraden tätig. Der Weg war nicht einfach. Doch diese Idealisten der Anfangsphase haben für den Fußball und die Schiedsrichtersache echte Pionierarbeit geleistet.

Nicht erst 1932 beginnt die eigentliche Geschichte, um genau zu sein, unserer Gruppe. Ihre Ursprünge sind schon wesentlich früher zu suchen. Schließlich wurde ja im Kreis Nürtingen zuvor bereits seit Jahrzehnten Fußball gespielt. Die Nürtinger Schiedsrichter waren vor 1932 dem Bezirk Zollern angeschlossen.

1938

Im Jahr 1938 übergab Paul Gutbrod sein Amt an Karl Wieland senior, dem Vater unseres heutigen Bezirksvorsitzenden Karl Wieland junior. Im darauf folgenden zweiten Weltkrieg mit seinen vielen Entbehrungen war ein geregelter Spielbetrieb nur bedingt möglich. In der Nachkriegszeit musste vieles in unserem Leben wieder neu erwachen, so auch im Sport. Die Schiedsrichterorganisation wurde neu aufgebaut. Trotz der Sorge nach dem täglichen Brot wurde diese Aufgabe bereits 1946 entschieden angepackt. Karl Wieland senior führte die ersten Neulingslehrgänge durch. Wenige Jahre später wurde er in dieser nicht einfachen Aufgabe durch die Kameraden Hans Krämer und dem langjährigen Verbandslehrwart Max Keller, beide aus Zizishausen unterstützt. In dieser Zeit und in den fünfziger Jahren stieg die Zahl der Schiedsrichter erstmalig auf 60 an.

1961

Im Jahr 1961 übergab Karl Wieland senior nach 23jähriger Amtszeit das Obmann-Amt in jüngere Hände, dem späteren Bundesliga-SR und FIFA-Assistenten Peter Steigele. In dessen 13jähriger Amtszeit beinhaltete seine erklärte Absicht, die Breite als auch die Spitze zu fördern und zu stärken. Konstruktive Arbeit der Verantwortlichen und der Einsatz des Einzelnen ließ die Gruppe über einen guten Stamm von Amateurliga-Schiedsrichtern verfügen. Dazu gehörten die Kameraden Max Keller, Paul Grotta, Ulrich Eder, Dieter Eisinger, Siegfried Harrer, Christian Monter, Jakob Wolf, Hans Balla, Horst Knapp, Karl Mittura, Konrad Nething, Eugen Oesterle, Adolf Reiter, Otmar Theimer und Karl Wieland junior. Auch die Breite stieg wesentlich und bildete den Grundstock für den Erfolg der Gruppe in der Spitze. Es wurde die Zahl 100 im Jahr 1973 erreicht.

1975

Auf Grund der eigenen Belastung durch den erhöhten Einsatz im internationalen Bereich übergab Peter Steigele als Obmann sein Amt im Jahr 1975 an den heutigen Ehrenobmann der Gruppe Eugen Oesterle. In dessen 18jähriger Amtszeit bis 1993 wurde das Ziel, die Zahl der Schiedsrichter quantitativ zu steigern, mit großem Einsatz umgesetzt. Bis 1993 stieg die Zahl der Schiedsrichter auf 152 Kameraden an. Karl Bauer erreichte unter den Fittichen vom Obmann die höchste Amateurklasse und wurde auch als Assistent in der zweiten Bundesliga eingesetzt. Schade nur, dass Karl Bauer erst nach seiner aktiven Fußballzeit mit der Schiedsrichterei anfing, sonst wäre Ihm vermutlich auch der Sprung in die Bundesliga vom Leistungsvermögen her gelungen.

1993

Die absolut harmonische Gruppe wurde 1993 an den neuen Obmann Klaus Bühler übergeben. 1995 wurde eine Jung-Schiedsrichtergruppe ins Leben gerufen, die im Jahr 2003 immerhin cirka 40 Schiedsrichter bis 20 Jahre umfasst. Die Schiedsrichterzahl konnte nochmals gesteigert werden und beläuft sich im Jahr 2003 auf 180 Mitglieder. Im Jahr 2002 wurde zur Abwicklung der finanziellen Aufgaben ein Förderverein ins Leben gerufen, dessen Vorsitzender Harald Kuhn ist. Als Hauptaufgabe wird neben der Sicherung des Bestands vor allen Dingen die Qualitätssteigerung einzelner Schiedsrichter als Ziel angesehen. Deshalb wurde ein Förderkader, der vorwiegend aus jungen Kameraden besteht, ins Leben gerufen. Dieser Förderkader wird bei den Spielleitungen betreut, um dadurch etwaige Fehlleistungen auszumerzen.

In den seitherigen rund 70 Jahren Schiedsrichtergruppe Nürtingen stand die Kameradschaft mit an erster Stelle und wird auch in Zukunft ein wichtiges Ziel sein. Doch speziell hier merkt man den schnelllebigen Lauf und die Veränderung unserer Zeit. Stand in den 30 Jahren noch der Ausflug auf den Hohenneuffen auf dem Programm waren die Nürtinger Schiedsrichter in den 80er Jahren 2mal in Griechenland und 2mal in Italien auf Reisen. Dies wurde in den 90er Jahren und ab 2000 wieder etwas zurückgeschraubt, um dennoch alle 2 Jahre Österreich oder deutsche Feriengebiete anzusteuern. Der obligatorische Kameradschaftsabend durfte natürlich zu keinem Zeitpunkt fehlen. Im Feiern und im Reisen waren die Nürtinger schon immer gut und so soll es auch bleiben.

2009

In der Hauptversamlung 2009 wurde Klaus Bühler erneut einstimmig als Obmann bestätigt. Bernd Schraitle, Holger Böhm, Daniel Geywitz und Sezgin Coskun schieden jedoch aus, dafür rückten Steffen Müller, Johannes Steck, Peter Martsch und Christian Keim nach. Nur kurze Zeit später im August 2009 erklärte Klaus Bühler seinen Rücktritt und gab sein Amt als Obmann ab. Als kommissarischer Nachfolger wurde Harald Kuhn bestimmt, sein Stellverteter ist Johannes Steck.

2012

Wieder liegen drei Jahre gemeinsam hinter uns. Hier sieht man wie die Zeit verflogen ist. Nach der Wahl am 13.Februar 2009, hatte Harald Kuhn nicht damit gerechnet, dass er den Bericht zur Hauptversammlung 2012 schreiben würde. Aber wie das so im Leben ist, kommt es erstens anders, als man zweitens denkt. Bereits im Juli 2009 trat sein Vorgänger Klaus Bühler aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen zurück. Von heute auf morgen durfte Harald Kuhn dann an die Front. Nunmehr sind 2 ½ Jahre wie im Fluge vorbeigeflogen, und Ihm macht die Sache nach wie vor, riesig Spaß. Was sich in den vergangenen 3 Jahren ereignet hat, lässt sich gut im News-Archiv nachlesen, es ist schon bemerkenswert was so in 3 Jahren passiert.

Am 10.02.12 wurde Harald Kuhn erneut zum Obmann der Gruppe gewählt und leitet nun für die nächsten 3 Jahre die Geschicke der Gruppe. Wir sind dann mal gespannt mit welchen neuen Ideen Harald Kuhn und sein neuer Ausschuss aufwartet.

2013

Das Jahr 2013 beginnt für die Gruppe Nürtingen mit einem schweren Schlag, Frieder Thiehoff verstarb nach kurzer schwerer Krankheit und hinterließ eine großes Lücke im Ausschuss der Gruppe Nürtingen. Er war seit 1976 als Schiedsrichter in der Gruppe tätig und lange Jahre im Ausschuss der Gruppe Nürtingen aktiv, zuletzt als Einteiler für die Aktiven und die Jugend. Wir verlieren in unserem Frieder einen Schiedsrichter, Einteiler und einen sehr guten Freund. Wir werden dem Frieder immer ein ehrendes Andenken bewahren

Friedrich Thiehoff
Friedrich Thiehoff Geboren am 14.12.1947 - Gestorben am 24.04.2013 - Weinet nicht, Ich habe es überwunden, bin befreit von meiner Qual, doch lasset mich in stiller Stunde bei Euch sein so manches Mal.

2015

Und wieder trifft uns ein harter Schlag zum Jahresbeginn. Mit 86 Jahren ist am 27.01.2015 unser Ehrenobmann Eugen Karl Österle gestorben, Eugen war Obmann in der Gruppe von 1975 bis 1993. In seiner Zeit als Schiedsrichter hatte Eugen es bis zur 2.Bundesliga geschafft. Er erhielt sämtliche Auszeichnungen, die man als Schiedsrichter nur erhalten kann, als Abschluss die Ehrenurkunde der Schiedsrichtergruppe zu seinem 60. Jubiläum. Eugen war auch unter dem Namen "Mister Sennerpokal" Land auf Land ab zur Legende geworden. Eugen hat uns nun sehr überraschend verlassen, wir wussten von seiner Krankheit und seinem Leid, aber dennoch kam dieser Verlust für uns völlig unvermittelt. Wir werden dem Eugen immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Eugen Österle
Eugen Österle * geboren am 23.05.1929 + gestorben am 27.01.2015 - Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.

Ordentliche Hauptversammlung 2015

Die diesjährige Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Nürtingen fand am 06. Februar im Gemeindehaus Omni in Frickenhausen statt. Dabei wurde SR-Obmann Harald Kuhn von seiner derzeit 139 Mitglieder großen fassenden Gruppe für die nächsten drei Jahre einstimmig wiedergewählt und geht dann in seine zweite Amtszeit. Im Bereich des Ausschusses gibt es keine Veränderung.

2018

Harald Kuhn
Harald Kuhn Obmann 2009 - 2018

Am Freitag, den 02. Februar 2018 fanden sich 98 stimmberechtigte Schiedsrichter der SRG Nürtingen im Omni zusammen, um an der Hauptversammlung 2018 teilzunehmen. Nach etlichen Grußworten und Rückblicke, dem Bericht des Obmanns über die vergangene Amtsperiode und Ausführungen des Verbands-Schiedsrichter-Ausschusses, welcher durch seinen Obmann Giuseppe Palilla vertreten war, wurde der Ausschuss der SRG Nürtingen entlastet. Anschließend fand die Wahl des neuen Obmanns statt, in welcher Steffen Müller durch eigene Enthaltung nicht einstimmig, aber mit überwältigender Mehrheit zum neuen Obmann der SRG Nürtingen gewählt wurde. Die SRG Nürtingen wird in die kommenden drei Jahre nicht nur mit neuem Obmann, sondern mit 3 neuen Mitgliedern des Ausschusses, gehen. Der aus dem Ausschuss ausscheidende Schiedsrichter Riccardo Migliozzi wurde für seinen Einsatz in den vergangenen 6 Jahren geehrt. Harald Kuhn wurde nach fast über 25 Jahren im Amt des Ausschusses und nach 9 Jahren als amtierender Obmann nicht wieder gewählt, er scheidet aus eigenem Wunsch aus. Harald bleibt der Gruppe aber in allen Belangen erhalten, darauf freuen wir uns.